Wer wir sind
Baki Berkay Altunkaynak — Gründer von Stuttering Freely, stotternder Mensch, Präsident eines Theaterclubs und Forscher.
Baki führt diese Initiative aus persönlicher Erfahrung. Seine Arbeit in der Forschung und auf der Bühne prägt jede Facette dieser Plattform. Als Gründer bestimmt er die Richtung des Projekts und sorgt dafür, dass die Werte in gelebter Erfahrung verwurzelt bleiben.
Veysel Kızılboğa — Professioneller Berater, Pädagoge und Spezialist für Sprach‑ und Sprechtherapie. Er konzentriert sich auf kognitive Verhaltenstherapie beim Stottern und gestaltet die Forschungs‑ und Bildungsinhalte der Plattform.
Mission & Vision
Stuttering Freely ist eine gemeinnützige, unabhängige Plattform, die aus gelebter Erfahrung entstanden ist. Unsere Mission ist es, Stottern als Art des Sprechens statt als Defekt zu betrachten und die Angst, Vermeidung und den gesellschaftlichen Druck zu reduzieren, die Leben stärker einschränken als das Stottern selbst. Unsere Vision ist eine Welt, in der sprachliche Vielfalt wertgeschätzt wird und Menschen, die stottern, selbstverständlich führen können.
Was wir sind
- Reflexion statt Anleitung – wir teilen Geschichten und Ideen, ohne Rezepte vorzugeben.
- Perspektive statt Vorschriften – wir betten Stottern in einen weiteren kulturellen und ethischen Kontext ein.
- Sprache statt Lösungen – wir bieten Werkzeuge, um die eigene Erfahrung neu zu denken, nicht um sie zu „reparieren“.
Was wir nicht sind
Es ist wichtig zu klären, was Besucher hier nicht erwarten sollten:
- Wir sind keine Therapie – es werden keine Behandlungen oder Techniken angeboten.
- Wir sind keine Heilung – wir versprechen nicht, Stottern zu reduzieren oder zu beseitigen.
- Wir geben keine Garantien für Ergebnisse.
- Wir ergänzen professionelle Betreuung, ersetzen sie aber nicht – unsere Ressourcen basieren auf gelebter Erfahrung und Forschung. Für medizinische oder psychologische Beratung wenden Sie sich bitte an eine Fachperson.
Wirkung & Zweck
Diese Initiative will keinen „Follower“-Erfolg. Ihre Wirkung misst sich in Resonanz: in den Gesprächen, die sie anstößt, in den Perspektiven, die sie verändert, und in der neuen Sprache, die sie in die Öffentlichkeit bringt. Unser Ziel ist es, Stottern in der öffentlichen Wahrnehmung neu zu rahmen, damit junge Menschen, die stottern, nicht trotz ihres Sprechens wahrgenommen werden, sondern mit ihm.